nach dem Studium der Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften, Geschichte und Philosophie in Bochum arbeitete er für das Kunstfest Weimar und inszenierte u. a. in Dortmund, Hannover, Graz, Nürnberg, Göttingen, Senftenberg, Mannheim und für das Händel-Fest in Halle. Zudem realisierte er zahlreiche spartenübergreifende Projekte und Theater im öffentlichen Raum, wie z. B. „kein.schöner.land. -fragment schleef-“ (2004), „Dem Gleich fehlt die Trauer“ (2005), Kurt Weills „Weg der Verheißung“ (2006), das große Stadtprojekt „Auf die Plätze“ (2007) und „Weltzeit Wittenberg“ (2009). Viele dieser Arbeiten wurden als Kooperationen realisiert, z.B. mit der Kurt Weill Foundation for Music (New York), der Kulturstiftung des Bundes, der Moses Mendelsohn Akademie und der Ständigen Konferenz Mitteldeutsche Barockmusik. André Bücker wurde mit seinen Schauspiel- und Musiktheaterinszenierungen wiederholt zu Festivals und zahlreichen Gastspielen eingeladen. Er war von 1998 bis 2000 Stellvertreter des Intendanten am Theater in Wilhelmshaven, von 2005 bis 2008 Intendant am Nordharzer Städtebundtheater in Halberstadt/Quedlinburg. Seit Beginn der Spielzeit 2009/2010 ist er Generalintendant des Anhaltischen Theaters Dessau. André Bücker ist Mitglied im Vorstand des Landesverbandes Ost im Deutschen Bühnenverein, Dozent an der Ludwig-Maximilians-Universität München und engagiert sich als Schirmherr und Pate für zahlreiche Projekte.
